Das Google Unternehmensprofil ist bei Mindestmaßen strenger als die meisten sozialen Plattformen, und ein Foto, das die Untergrenze nur knapp erreicht, wirkt neben dem Eintrag eines Wettbewerbers trotzdem spürbar unscharf. Das fällt hier stärker ins Gewicht als bei einem Feed, an dem man schnell vorbeiscrollt, denn ein Foto im Unternehmensprofil ist oft das Erste, was jemand sieht, bevor er sich für oder gegen einen Besuch entscheidet.
Hier sind die Maße, die das Google Unternehmensprofil tatsächlich verwendet.
| Typ | Größe | Seitenverhältnis |
|---|---|---|
| Profilfoto | 250 x 250 | 1:1 |
| Logo | 250 x 250 | 1:1 |
| Titelbild | 1080 x 608 | 16:9 |
| Beitragsbild | 1200 x 900 | 4:3 |
| Unternehmensfoto | 720 x 720 | 1:1 |
Welche Größe wirklich sinnvoll ist
Für Beiträge solltest du auf 1200 x 900 im Verhältnis 4:3 hinarbeiten, ein spürbar anderes Format als die quadratischen und 16:9-Verhältnisse, auf die die meisten anderen Plattformen standardmäßig setzen. Verwende hier keinen Instagram-Quadrat-Export ohne vorherige Prüfung, der Zuschnitt kann unschönen Leerraum lassen oder ein Motiv anders beschneiden, als du erwartest.
Für allgemeine Eintragsfotos wirkt 720 x 720 sowohl in der Desktop- als auch in der mobilen Ansicht eines Eintrags scharf. Der Wert 250 x 250 für Logo oder Profilfoto ist ein technisches Minimum, keine Empfehlung. Lade also, wo möglich, etwas Größeres hoch und lass Google verkleinern, statt an der Untergrenze hochzuladen und zu hoffen, dass es beim Vergrößern noch hält.
Das Titelbild mit 1080 x 608 ist das Format, das am häufigsten von anderswo weiterverwendet wird. Es liegt nahe an 16:9, ist aber nicht identisch mit einem Standard-Videoformat, prüf also den Zuschnitt, statt anzunehmen, dass ein YouTube-Banner oder Facebook-Titelbild direkt passt.
Format und häufige Fehler
Exportiere als JPEG oder PNG und halte die Dateigröße vernünftig, Google komprimiert große Uploads ohnehin, eine sauber dimensionierte Ausgangsdatei gibt dir also mehr Kontrolle über das Endergebnis als eine übergroße. Ein Social-Media-Bildgrößenänderer bringt ein Foto vor dem Upload auf die richtigen Maße.
Der häufigste Fehler ist, einen Handy-Screenshot oder ein stark beschnittenes Foto hochzuladen, das das Minimum zwar technisch erreicht, in voller Größe angezeigt aber sichtbar unscharf wirkt. Lass ein Bild vor der Veröffentlichung durch einen Google-Unternehmensprofil-Bildgrößen-Check laufen, wenn du dir unsicher bist, und nutze den Social-Media-Bildgrößen-Leitfaden, wenn du für einen Eintrag und mehrere andere Plattformen gleichzeitig formatierst.
Ein Bildkompressor ist nützlich, um ein großes, hochauflösendes Foto ohne sichtbaren Schärfeverlust auf eine vernünftige Dateigröße zu bringen.