Instagram nimmt praktisch jedes Bild an, das du hochlädst, und beschneidet es dann für sein eigenes Raster. Die Größe, auf die es ankommt, ist deshalb nicht die, die du hochgeladen hast, sondern die, die den Zuschnitt überlebt. Stimmt das Seitenverhältnis nicht, ist der Kopf deines Motivs im Feed anderer Leute abgeschnitten.
Das sind die Maße, mit denen Instagram tatsächlich arbeitet.
| Typ | Größe | Seitenverhältnis |
|---|---|---|
| Profilbild | 320 x 320 | 1:1 |
| Feed-Beitrag (quadratisch) | 1080 x 1080 | 1:1 |
| Feed-Beitrag (Hochformat) | 1080 x 1350 | 4:5 |
| Feed-Beitrag (Querformat) | 1080 x 566 | 1.91:1 |
| Story / Reel | 1080 x 1920 | 9:16 |
| Karussell (quadratisch) | 1080 x 1080 | 1:1 |
| Karussell (Hochformat) | 1080 x 1350 | 4:5 |
| IGTV-Cover | 420 x 654 | 1:1.55 |
| Anzeige (quadratisch) | 1080 x 1080 | 1:1 |
| Anzeige (Story) | 1080 x 1920 | 9:16 |
Welche Größe du wirklich nutzen solltest
Für einen normalen Feed-Beitrag lohnt es sich, Hochformat mit 1080 x 1350 als Standard zu setzen. Es nimmt mehr Höhe ein als ein quadratisches Bild und hält einen scrollenden Daumen deshalb etwas länger. Quadratisch mit 1080 x 1080 funktioniert weiterhin gut und ist die sicherere Wahl, wenn sich dein Bild im Hochformat schlecht beschneiden lässt.
Für Stories und Reels ist 1080 x 1920 die einzige sinnvolle Größe, aber die Größe allein rettet dich nicht. Halte Motiv und Text vom ganz oberen und ganz unteren Rand fern: Dort sitzen Nutzername, Bildunterschrift und Bedienelemente, und sie überdecken alles, was du dorthin legst.
Karussells sollten über alle Folien hinweg einheitlich bleiben. Eine quadratische erste Folie mit einer zweiten im Hochformat zu mischen wirkt unsauber, sobald jemand zu wischen beginnt.
Format und typische Fehler
Exportiere Fotos als JPEG und nutze PNG nur, wenn du Transparenz oder gestochen scharfen Text brauchst. Lade keinen 4000 Pixel breiten Screenshot hoch und überlass die Neukomprimierung Instagram. Skaliere lieber selbst auf die Zielgröße herunter, das Ergebnis wird schärfer. Ein Bild-Resizer für Social Media macht daraus einen einzigen Schritt statt Gefummel im Bildbearbeitungsprogramm.
Der andere häufige Fehler ist, einen Screenshot in einem krummen Seitenverhältnis zu nehmen, etwa eine Bildschirmaufnahme vom Handy, und ihn unverändert zu posten. Instagram beschneidet ihn dann an einer Stelle, die du nicht gewählt hast. Schick dein Bild vor dem Posten durch den Instagram-Bildgrößen-Prüfer, wenn du dir beim Zuschnitt unsicher bist, und nimm den vollständigen Bildgrößen-Leitfaden zur Hand, wenn du die Vorgaben mehrerer Plattformen gleichzeitig jonglierst.
Achte außerdem auf die Dateigröße. Ein 15 MB großes Bild sieht auf einem Handybildschirm nicht schärfer aus als ein sauber komprimiertes, es verlangsamt nur den Upload. Ein Bildkompressor drückt die Dateigröße ohne sichtbaren Qualitätsverlust.