Instagram Stories füllen den ganzen Bildschirm, es gibt hier also wirklich nur eine Größe, auf die es ankommt. Die Schwierigkeit liegt nicht darin, das richtige Maß zu wählen, sondern darin, dass die Bedienoberfläche über deinem Bild liegt: Alles, was du nah an den Rand setzt, wird vom Nutzernamen, vom Antwortfeld oder von der Fortschrittsleiste überdeckt.
Hier ist das Maß.
| Typ | Größe | Seitenverhältnis |
|---|---|---|
| Story / Reel | 1080 x 1920 | 9:16 |
| Anzeige (Story) | 1080 x 1920 | 9:16 |
| Profilbild | 320 x 320 | 1:1 |
Welche Größe du wirklich nutzen solltest
1080 x 1920 ist die Größe, Punkt. Es ist ein vertikaler, randloser Rahmen, also gibt es anders als beim Feed-Beitrag keine Entscheidung zwischen quadratisch und Hochformat. Worauf es stattdessen ankommt, ist, wo du innerhalb dieses Rahmens deine Elemente platzierst.
Halte wichtige Inhalte, vor allem Text und Gesichter, ungefähr vom oberen und unteren Rand des Bildes fern. Dort sitzt Instagrams eigene Oberfläche: oben dein Profilname und der Schließen-Button, unten das Antwortfeld und die Sticker-Leiste. Landet dein Text dort, ist er entweder halb verdeckt oder unangenehm nah dran. Gestalte mit einem großzügigen Rand auf allen vier Seiten, dann umgehst du das Problem vollständig.
Wenn du eine Story später zu einem Feed-Beitrag umbaust oder umgekehrt, schneide nicht einfach aus der Mitte und hoffe. Setze das Bild bewusst neu zusammen: Ein enger vertikaler Zuschnitt und ein quadratischer Zuschnitt lenken die Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Teile desselben Bildes.
Format und typische Fehler
Exportiere direkt in 1080 x 1920, statt etwas Größeres hochzuladen und Instagram herunterskalieren zu lassen. So behältst du mehr Kontrolle darüber, was beschnitten wird. Ein Bild-Resizer für Social Media erledigt das schnell, wenn dein Ausgangsfoto ein anderes Seitenverhältnis hat.
Der häufigste Fehler ist, ein Querformat-Foto oder einen breiten Screenshot hochzuladen und Instagram automatisch füllen oder beschneiden zu lassen. Das Ergebnis sind entweder unschöne schwarze Balken oder ein angeschnittenes Motiv, und beides sieht nicht nach Absicht aus. Wenn du unsicher bist, ob ein Bild sauber beschnitten wird, prüfe es vorher mit dem Instagram-Bildgrößen-Prüfer und wirf einen Blick in den vollständigen Bildgrößen-Leitfaden, wenn du in derselben Sitzung noch für andere Plattformen formatierst.
Große Ausgangsdateien bremsen dich außerdem ohne sichtbaren Nutzen bei dieser Auflösung. Schick sie zuerst durch einen Bildkompressor: BulkPublish und die meisten Planungstools laden dann schneller hoch, und auf einem Handybildschirm ist der Qualitätsunterschied nicht zu sehen.